Die Pferdeherde von Pferdenaturell auf der Weide in Dorfreit im Chiemgau

Herdenbeobachtung

2 Stunden, Gruppenanfragen ab 6 Personen möglich.

Komm zu mir nach Dorfreit und erlebe Pferde in der Herde! Als Gruppe oder auch ganz alleine. Pferde in einer großen Einheit zu genießen und zu beobachten ist eine sehr intensive Erfahrung. Und es ermöglicht uns so viel zu lernen! Welches ist das Leittier? Warum laufen zwei Pferde gleichzeitig los? Wie haben sie kommuniziert? Wer bewegt wen? Warum laufen manche los und die anderen bleiben unbeirrt stehen?

Zuerst beobachtest du die Herde in Stille und kannst dir gerne Notizen machen, um sie danach zu besprechen. Als Übersetzerin erkläre ich dir kleinste Körperbewegungen und Reaktionen des Pferdes mit ihrer Bedeutung. Warum haben sich die Ohren nach vorne ausgerichtet? Weshalb stecken die beiden Pferde ihre Köpfe zusammen? Warum wird ein Pferd immer weggeschickt?

Der Austausch ist voller Erkenntnisse und sehr bereichernd. Dadurch wirst du in deinem Bewusstsein geschärft. Es sensibilisiert unser Körperbewusstsein, wenn wir sehen, was kleinste Bewegungen alles in ihrem Umfang aussagen und bewirken können.

Ein besonderes Erlebnis ist es, sich der Herde zu nähern. Wie reagieren die Pferde auf dich? Und hast du von den Pferden gelernt, so dass sie dich aufnehmen und dir vertrauen?

Herdenbeobachtung – die Pferdeherde von Pferdenaturell in Dorfreit

Meine Herde

Pferde sind soziale Tiere. Sie kommunizieren untereinander. Sie vertrauen einander. Sie spielen miteinander. Sie schließen Freundschaften und kraulen sich das Fell. Es liegt in ihrer Natur als Familienverbände zu leben. Meist leben mehrere Stuten mit einem Hengst zusammen.

Oft entstehen Herden, die von Menschen gehalten werden, nicht auf natürliche Weise. Die Pferde werden nach Lust und Laune zugekauft. Was in der Herde oft zu sozialen Konflikten führt. Meine Pferde mögen sich aber sehr gerne. Darauf habe ich geachtet.

Meine Herde besteht fast nur aus Isländern. Eine Fjord Stute hat sich dazugesellt, was aber wunderbar harmoniert. Bei der Zusammenstellung der nicht direkt verwandten Pferden habe ich sehr sorgfältig gewählt. Es gibt feste Plätze in einer Pferdeherde, die richtig besetzt werden müssen.

Sonst herrscht ständige Unruhe und Kampf. So gibt es bei mir nur eine Königin und die dazugehörigen Wächter vorne und die Wächter hinten. Es gibt auch einen Fels in der Brandung, einen Traumfänger und vieles mehr! Bis zu sieben Positionen gilt es zu bestimmen. Diese Konstellation ist einzigartig und bringt Klarheit und Einheit. Ist eine wichtige doppelte Position nur mit einem Pferd besetzt, entsteht schnell Überforderung. Gibt es für eine Position zwei Pferde, herrschen Kämpfe. Die Pferdeanzahl in der Herde muss stimmig sein, damit jedes Tier seine Aufgabe gut meistern kann.

Die Fohlen bleiben, solange es für alle gut funktioniert, bei der Mutter. Bis es Zeit ist die Jungen ihren eigenen Aufgaben zu überlassen. Da ich mehrere Stallungen habe, kann ich die Hengstfohlen mit Wallachen zusammenstellen und die Jungs passend mit Spielkameraden aufwachsen lassen.

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